Kämpfen wie im Film

Yuri BoykaIst es wirklich möglich, so zu kämpfen wie die im Actionfilm? Ich meine so zu kämpfen, wie z.B.: Bruce Lee, Chuck Norris, Jackie Chan, Jet Li, Steven SeagalJason Statham, Matt Damon (Jason Bourne), Tony Jaa  in (Ong-Bak) oder wie Scott Adkins (Yuri Boyka)? Natürlich sind das hier jetzt nur einige wenige Namen der Schauspieler aus dem Genre der Kampfsport und Martial-Arts-Filme, aber es geht auch nicht um die Auflistung sämtlicher Darsteller, sondern um die Frage, ob es wirklich machbar ist , so zu kämpfen wie z.B. in den Filmen der oben genannten Schauspieler?  In den Kampfszenen kommen oft  schnelle Angriffe mit den Händen und Füßen vor, die der Action-Held (Protagonist) meist souverän abwehrt bzw. kontert, so, als wüsste er schon, was als nächstes kommt.

 

 

“Wow, wie geil wäre das denn, so kämpfen zu können wie einer der Martial-Arts- Schauspieler in den Filmen.”

 

1.    „Geht sowas überhaupt im wirklichen Leben, kann man so kämpfen?“

 

2.    „Und was für eine Kampfsport/Kampfkunst ist das, die er da im Film macht?“

 

1. Nein! Das geht nur im Film und das Ganze nennt sich Drehbuch und Choreographie.
Also es sieht nicht nur so aus, als ob sie wüssten, was als nächstes kommt, sondern sie wissen es tatsächlich. Die ganzen Kampfszenen sind bis ins kleinste Detail durchgeplant. Der Protagonist weiß schon laut Drehbuch in welcher Szene, wann, wie und wer als nächster angreift. Aber damit die Kämpfe auch zu einem optischen Genuss werden, braucht es einen guten Choreographen mit einer kreativ gestalteten Choreographie. Die Choreographie bezeichnet heute das Erfinden und Einstudieren von Bewegungen. Bei jeder Kampfszene ist also jede Bewegung einstudiert und es wird alles perfekt zeitlich abgestimmt und wenn der Ablauf mal nicht passen sollte, wird es so oft wiederholt, bis es ” im Kasten ist”.

 

 

Auch wenn solche Kampfszenen für viele im Film realistisch aussehen, hat es aber dennoch mit einem wirklichen Kampf wenig zu tun. Das ist Film und Fiktion, die Szenen werden in stundenlanger Arbeit einstudiert. Ein realistischer Kampf bzw. Schlägerei wie auf der Straße sieht ganz anders aus – aber dazu gibt es genug Videos auf YouTube, um sich ein eigenes Bild davon zu verschaffen.

 

 

2. „Was für eine Kampfsport/Kampfkunst macht der da?“ „ So wie der kämpft, muss der ja irgendeine Ausbildung haben.“
Ja und Nein! Viele der asiatischen Künstler die ihre virtuosen und akrobatischen Fertigkeiten in den Martial-Arts-Filmen darstellen, haben ihre Ausbildung an der Peking-Oper erlangt. Oft aber bringen die asiatischen sowie auch die nicht-asiatischen  Schauspieler einfach ihre Erfahrungen oder ihre Ausbildung aus den verschiedensten Kampfsport/Kampfkunststilen mit und bauen sie in die Kampfsequenzen ein. Einige der Schauspieler bekommen  für ihren Action-Film  sogar  Unterricht von einem speziellen Martial-Arts-Trainer, der sie auf die Kampfszenen vorbereitet. Voraussetzung ist natürlich, dass die Darsteller körperlich top-fit sind  und über ein  sehr gutes Bewegungstalent verfügen,  um die Bewegungsabläufe des Choreographen umsetzen zu können. Natürlich haben einige der Schauspieler und Choreographen ihre kampftechnischen Vorlieben (Lieblings-Kampftechniken) aber im Großen und Ganzen sind die dargestellten Kampfszenen  ein Mix aus verschiedensten Kampfstilen und neu erfundenen Bewegungsabläufen.

 

 

Dazu, hier noch ein LINK: eine Film/Dokumentation von “Jackie Chan – My Stunts German Teil 1“, hier  erzählt er über die Choreographie, Tricks, Akrobatik und Stunts in seinen Filmen.

 

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GM Walter Karu

Kavaza Ausbildungszentrum Klagenfurt & Wien

Kavaza Combatieves & Self-defense

Kavaza – ist ein modernes europäisches Kampfkunstsystem, es basiert auf neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und auf den veränderten Gefahrensituationen im Bereich der Selbstverteidigung.